Université de Strasbourg – Master Design

 

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Die Université de Strasbourg gibt es seit 2009, doch ihre Gründung führt letztlich auf eine lange historische Tradition zurück: das protestantische Gymnasium von 1538 und die Universität von 1621. Die UdS ist ein Zusammenschluss der Universitäten Louis Pasteur, Marc Bloch und Robert Schuman und sieht sich der Tradition der Interdisziplinarität und des oberrheinischen Humanismus verpflichtet. Dementsprechend sind ihre Hauptziele in den Statuten festgeschrieben:

Interdisziplinarität als koordinierte Antwort auf die komplexen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme

Europäische Vernetzung als Zeichen ihrer einzigartigen, grenzübergreifenden Lage und Geschichte Aufgeschlossene Annäherung von Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft mit dem Ziel, den beruflichen Einstieg ihrer Studierenden und den Ruf ihrer Forschung zu fördern

Internationalität und weltweite Anerkennung der Université de Strasbourg.

Ziel des Studiengangs Master Design an der Université de Strasbourg ist, die Studierenden dazu zu befähigen, Design zu konzipieren, zu entwerfen und zu entwickeln. Diese komplexe Tätigkeit benötigt eine erweiterte Kulturauffassung und drückt sich in einem größeren Kontext der Gestaltung, in Theorie und Praxis, Wissen und Know-how aus.

Der Studiengang dauert zwei Jahre und stattet die Studierenden mit dem nötigen Werkzeug und den Kompetenzen aus, um einen vielseitigen und vielfältigen Beruf ausüben zu können, der sich laufend verändert und wo die Grenzen zwischen den verschiedenen Disziplinen wie Grafik-, Produkt- oder Raumdesign oft fließend sind. 

www.unistra.fr

Université de Strasbourg

Mitwirkende am Projekt Design am Oberrhein:

Pierre Litzler
Prof. Pierre Litzler, Architekt, lehrt Architektur- und Designtheorie an der UdS sowie an anderen europäischen Hochschulen. Leiter der beiden Master arts visuels und design. Forschungen zur Gestaltung und Theorie in Architektur und Design. In seiner Studie "Poïétique über kreatives Verhalten, Denken über "doing" in der Kunst" interessiert er sich besonders für den Entwurfsprozess und zerlegt Denken, Schaffen und Produzieren im Projekt.

Francis Dupont
Prof. Francis Dupont, Architekt, lehrt Architekturplanung und Design an der Universität. Als Architekt und Künstler (technische und künstlerische Ausbildung in Malerei, Skulptur und Dichtung) plädiert er für einen offenen und vernunftorientierten Projektansatz innerhalb eines zukunftsorientierten Designs, dessen auf Forschung und Innovation zielende Ausbildung der Industrie näherkommt.

Philippe Riehling
Designer Philippe Riehling appelliert an die Öko-Logik als Hebel einer wirklichen Kreativität, die zu einem sach- und zielgerechten Produkt führt, indem die Öko-Logik die Möglichkeiten der Materialien und der Know-how experimentiert, nach deren Herkunft, Energiebedarf, logistischen Mitteln forscht, um trügerische Selbstverständnisse zu entlarven.
Die Öko-Logik spiegelt die Mit- und Rückwirkungen einer sozialen Fairness wider, nimmt deren Zwänge wahr und eignet sie sich an, um zwischen einer Idee, einer Funktion, der technischen Machbarkeit und der wirtschaftlichen Wirklichkeit zu spielen.

Vivien Philizot
Graphiker, assoziierter Dozent an der UdS. Vivien Philizot lehrt auch Grafik Design an der ESAD Strasbourg und interessiert sich für die Beziehungen zwischen Sprache und Buchdruck und zwischen Zeichen und Macht.
Als Mitglied des Kollektivs Rhinocéros und der Redaktion der aktuellen Kunstzeitschrift Livraison hat er 2008 die pädagogische Website www.theoriedesigngraphique.orggeschaffen.